Samstag, 18. April 2009

Ein voller Erfolg!

hola!

Viele von euch werden ja persönlich bei der Fotoshow am letzten Donnerstag anwesend gewesen sein, für alle jene, die nicht da waren: Ihr habt echt etwas versäumt ;)

Auf jeden Fall möchte ich mich bei allen bedanken, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben und natürlich bei allen, die fleißig Geld für die Projekte der Fundación Pueblo (www.fundacionpueblo.org) gespendet haben. Es sind insgesamt mehr als 1033,79 Euro gespendet worden - ein Betrag, der meine Erwartungen um vieles übertroffen hat.
Meine Erwartungen übertroffen hat auf jeden Fall auch die Anzahl der BesucherInnen: über 200 Personen gingen mit auf die Reise ins ferne Bolivien. Ich hoffe also, es hat euch gefallen.
Viele Fotos findet ihr unter www.mv-schenkenfelden.at unter dem Punkt "Bildergalerie"

Liebe Grüße,
Andreas

Montag, 23. März 2009

Zeitungsbericht

Hallo!

Zum Nachlesen findet ihr hier ein Zeitungsbericht in der Tips Urfahr-Umgebung vom 18. März 09 über meinen Auslandsdienst in Bolivien und die Fotoshow: http://www.tips.at/zeitungneu/?ausgabe=Urfahr+Umgebung&page=zeitung.php?page_id=284&active=245

Zur Fotoshow "Un Año en Bolivia - Impressionen, Fotos, Anekdoten aus einem Jahr Auslandsdienst in Südamerika" am 16. April 2009 um 19:30 Uhr im Festsaal des Musikvereins Schenkenfelden lade ich euch hiermit noch einmal ganz herzlich ein! Ich freue mich über euer Kommen!




Hasta pronto,

Andreas

Donnerstag, 12. März 2009

Evo Morales in Wien

Hallo!

Wie vielleicht viele mitbekommen haben, war gestern der bolivianische Staatspräsident Evo Morales anlässlich der UNO Drogenkonferenz in Wien und so konnte ich einmal ausserhalb Boliviens eine seiner interessanten Reden anhören.
Auch in der ZIB2 war er als Interviewgast geladen - hier ist das gesamte Interview online zu finden: mms://apasf.apa.at/worldwide/FI1_2009-03-11_morales.wmv
Weiters einige interessante Berichte auch auf derstandard.at unter http://derstandard.at/?ressort=Bolivien
In einem meiner früheren Einträge habe ich auch bereits einige Infos zur Coca-Pflanze zusammengestellt: http://andreashorner.blogspot.com/2007/08/update-oder-la-paz-ii.html
Einer der Hauptgründe, weswegen Evo Morales zur Weltdrogenkonferenz anreiste, war die Legalisierung der Coca-Pflanze (ist NICHT gleich Kokain!), die, zum Beispiel auch in Österreich, als verbotenes Suchtmittel gilt und deren Verzehr also strafbar ist.
Für mich unverständlich, da der Tee des Coca-Strauches oder auch das Kauen der Blätter weder süchtig macht (ich hatte keine Entzugserscheinungen ;-) ), noch sonst irgendwelche Nebenwirkungen hat, aber ausgezeichnet gegen die Höhenkrankheit und als Hausmittel gegen Bauchschmerzen und Übelkeit hilft. Vor Ankunft der Spanier in Bolivien war die Koka-Pflanze ausserdem die einzige Kalziumquelle der Ureinwohner.
In diesem Sinne, bis bald,
Andreas

Mittwoch, 11. März 2009

Un Año en Bolivia


hola!

Nach längerer Zeit melde ich mich auf diesem Weg wieder einmal:
Nachdem ich mehr als ein halbes Jahr wieder in Österreich bin, mich wieder gut eingelebt habe und eifrig dabei bin, Medizin zu studieren, habe ich doch Zeit gefunden, die besten Fotos zu einer Fotoshow zusammenzufügen: Un Año en Bolivia - Impressionen, Fotos, Anekdoten aus einem Jahr Auslandsdienst in Bolivien am 16. April 2009, 19:30 Uhr im Festsaal des Musikvereins Schenkenfelden
Der Eintritt ist frei - wer dennoch ein paar Euro übrig hat, unterstützt damit die Arbeit der Fundación Pueblo (www.fundacionpueblo.org), von der ich ja in meinen Einträgen oftmals berichtet habe.
Ihr seid alle auf das Herzlichste eingeladen und ich freue mich schon auf euch!

Natürlich sind auch weiterhin meine Reiseberichte inklusiv der vielen Fotos online und es ist sicher ein guter Zeitpunkt nochmal darin zu schmökern und sich schon mal einzustimmen.

Bis bald,

Andreas

PS: Ein Klick auf das Plakat und es erscheint größer!


Montag, 11. August 2008

Rurrenabaque

hola amig@s:

Wahrscheinlich wird das der letzte Blogeintrag aus Bolivien sein - am naechsten Donnerstag werde ich ja bereits wieder heimatlichen Boden unter den Fuessen haben.
Ich moechte mich auf diesem Weg noch bei allen bedanken, die mich im Laufe dieses Jahres unterstuetzt, psychisch und auch materiell, mir fleissig E-Mails geschrieben oder Dinge in Oesterreich fuer mich erledigt haben. ¡Muchísimas gracias!
Vielen Dank auch bei meinen ArbeitskollegInnen in der Fundación Pueblo und der Pfarre Frastanz, die mich alle das Jahr ueber professionell begleitet haben und viele mehr als KollegInnen geworden sind. Ein besonderes "muchas gracias" noch an Esther und Philippe in Llallagua, Annette Locher und Barbara und Günther Schulz-Heiss in La Paz, die mich immer freundlich in ihren Häuser aufgenommen haben und mir Unterkunft gewährten.
Last but not least, danke an meine Familie, die das ganze Jahr, trotz der Entfernung, fuer mich da war.

Nun aber zum "wichtigeren" Teil:
Meine letzte Reise führte mich nach Rurrenabaque in das bolivianische Amazonastiefland. Da aber Fotos oft mehr aussagen, als viele Worte, hier gleich der Link:

Rurrenabaque


Ganz zum Schluss noch der Link zu meinem dritten und letzten Tätigkeitsbericht:

http://www.doktus.de/dok/52269/taetigkeitsbericht3_horner.html


Saludos de La Paz,
Andreas

PS: Wer zur Zeit die Nachrichten verfolgt hat, wird vielleicht auch auf Berichte zur Vertrauensabstimmung ueber den bolivianischen Praesideten Evo Morales gesehen haben. Wenn nicht, hier der Link zu einigen Zeitungsartikeln:
http://derstandard.at/?ressort=Bolivien

Liebe Gruesse,
Andreas

Donnerstag, 24. Juli 2008

Update

¡hola!

Gut - in Bolivien soll man nicht planen. Gestern Nachmittag, wie im letzten Eintrag noch verkuendet, wollte ich in Richtung Rurrenabaque aufbrechen. Meine Reise endete allerdings bereits in El Alto, der Satellitenstadt La Paz', wo sich der Flughafen des bolivianischen Militaers befindet. Als ich gerade eingecheckt wurde, kam die Mitteilung, dass unser Flug gestrichen worden war, da das Flugzeug nach Trinidad (Hauptstadt des im Nordosten von La Paz gelegenen Departament Beni) fliegen musste. Und weshalb? Um zirka 12:30 Uhr Mittag musste ein anderes Flugzeug, das von Guayaramerín (Grenzstadt zu Brasilien) nach Trinidad flog, auf einer Landstrasse notlanden. Zum Glueck wurde aber, laut Zeitungsberichten, niemand schwer verletzt. So flog ich also mit dem Flugzeug nach Rurrenabaque, sondern die Passagiere des notgelandenen Flugzeugs weiter nach Trinidad. Wer Spanisch versteht, kann sich hier auch den Originalzeitungsbericht der La Razón lesen: http://www.la-razon.com/versiones/20080724_006343/nota_256_638277.htm
Ich bin also gerade noch fleissig am Arbeiten und werde wahrscheinlich (!) dann morgen nach Yanacachi, in die Yungas (Nebelwaelder) aufbrechen, wo es mir beim letzen Mal sehr gut gefiel und dort ein wenig ausspannen. Am Montag waere dann der neue Flug nach Rurrenabaque.
Saludos de La Paz,
Andreas

Mittwoch, 23. Juli 2008

Machu Picchu

Querid@s amig@s:

Weiter geht es mit meinen Reisen: Vom Montag, 14. bis Sonntag, 20. Juli befand ich mich in Peru auf den Spuren der Inkas (weitere Infos zu diesem interessanten Volk: http://www.indianer-welt.de/sued/inka/index.htm). So ging es am ersten Tag zuerst einmal in Richtung Peru, nach Puno. Diesmal allerdings nicht um die schwimmenden Insel zu besichtigen (s. auch Bericht im November http://andreashorner.blogspot.com/2007/11/ghoete-o-goethe.html), sondern nur um mich in einem Luxushotel auszuruhen - ganze 11,5 Euro inkl. Fruehstueck die Nacht ;-)
Am naechsten Tag fuhr ich dann mit einem Touristenbus in Richtung Puno, der noch an verschiedensten Ruinen und anderen interessanten Plaetzen - z.B. Gasthaus zum Mittagessen - Halt machte. So besuchten wir unter anderem Raqchi, einen Tempel der dem hoechsten Inkagott Viracocha geweiht wurde (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Viracocha) oder Andahuaylillas, eine Kirche im Koloninalstil, die auch Andine Sixtinische Kapelle genannt wird. Bei dieser Reise lernte ich eine finnische Reisegruppe kennen und wurde eingeladen, doch mit ihnen in das gleiche Hotel zu gehen - so kostete mich das naechste Luxushotel wieder nur ein Drittel des eigentlichen Preises.
Um zu Machu Picchu zu gelangen, ist es notwendig mit dem Zug zu fahren, da es keine Strasse gibt - diese Monopolstellung der peruanischen Eisenbahngesellschaft, die allerdings im Besitz von Auslaendern ist, wissen sie natuerlich auszunuetzen und verlangen, vor allem fuer hier, horrende Preis: fuer 90 Minuten Zugfahrt im einfachsten Zug mehr als 35 USD - und retour noch einmal das Gleiche . Aber gut, Machu Picchu muss man gesehen haben und so zahlte ich mit leicht zitternden Haenden. ;-)
Zuvor ging es aber noch zu den Inkaruinen Saqsaywaman und Ollantaytambo. (naehere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Sacsayhuam%C3%A1n und http://de.wikipedia.org/wiki/Ollantaytambo).
Bei einem Museumsbesuch in Cuzco zuvor erklaerte ich mich noch fuer verrueckt: Bis jetzt habe ich, ausser dem oesterreichischen Konsul in La Paz, noch keine(n) OesterreicherIn getroffen und da gleich zwei junge Damen, die beide ein Jahr vor mir in Freistadt maturiert hatten. Aber es war dann doch keine Fata Morgana und ich fuhr, nach dem Machu-Picchu-Besuch gemeinsam mit ihnen nach La Paz.
Am 18. Juli ging es dann zu "dem" Touristenziel in Peru: der Inkastadt Machu Picchu (http://de.wikipedia.org/wiki/Machu_Picchu). Der Anblick war faszinierend, aber seht selbst an Hand der Fotos.
Meine vorletzte Reise in Suedamerika ist also bereits vorueber - heute Nachmittag werde ich noch mit TAM, der Fluglinie des bolivianischen Militaers, nach Rurrenabaque fliegen und dort in den Zauber des Amazonasregenwaldes eintauchen.

Last but not least, die Fotos:

Machu Picchu


Man hoert/schreibt sich von Bolivien aus und sieht sich bereits in drei Wochen in Oesterreich!
Saludos de La Paz,
Andreas